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Starting off – the Journey

BLICK VON KEITH KRACH’S BALKON
BLICK VON KEITH KRACH’S BALKON

Nebel? Keine Spur. San Francisco schenkt uns ein strahlendes Lächeln – bei blauem Himmel und 15 Grad Celsius. Und das im Januar. Input? Jede Menge. DocuSign, IBM, Salesforce, Slack  – gleich vier Top-Adressen in eineinhalb Tagen haben uns, knapp 25 inspirationswilligen Machern aus allen Bereichen der deutschen Wirtschaft, Tür, Tor und Einsichten eröffnet. Willkommen bei der „Future Experience“-Tour des DUB UNTERNEHMER-Clubs zu den Protagonisten des Silicon Valley – oder wie wir bei JDB und der DUB-Redaktion sagen: „Moin Zukunft!“


Unsere Reisegruppe hat ihre ersten Etappen mit zahlreichen Sehens- und Hörenswürdigkeiten erfolgreich absolviert. Zeit zum Durchatmen – und zum bloggen der noch ganz frischen „Insights“ und „Learnings“ – um hier im „Reisende-in-Sachen-Digitales“-Duktus zu bleiben. Und ausgerechnet welches nicht-technische Thema besetzen die besuchten Digitaldenker unsiono? Trust. Vertrauen. Mindestens interessant – aber irgendwo auch naheliegend. Denn ohne wären datenbasierten Cloud-Kommunikations- oder KI-Lösungen nicht nur die Arme gebunden, sondern auch die Füße weggezogen. Trust als Basis. "Massive Data" für digitale Geschäftsmodelle ist vorhanden. Da sind sich alle einig. Die sich aufdrängende Frage des Datenschutzes beantworten die vier Besuchten ebenfalls einheitlich. Sie besitzen die Daten nicht. Das tut der Kunde. Und nur in dessen Auftrag erfolgt die smarte Interpretation - kombiniert mit frei verfügbaren Daten. 

 

Schnell wird klar: Die Reiseflughöhe unserer Journey zu den alten und neuen Playern der Tech-Branche ist amtlich. Salesforce und IBM haben am Tag zwei – neben vielem anderen – die Möglichkeiten der Customer Journey im digitalen Zeitalter aufgezeigt. Hohes Niveau. Apropos IBM. Am Ende des ersten Abends hatte „Watson-Macherin“ Inhi Cho Suh zum Diskussions-Dinner geladen. Zumindest hat sich das Essen an der Fisherman’s Wharf zu dem entpuppt. Und so war auch der Plan. Danke dafür. Einen Blick in die Zukunft warf IBMs Research-Koryphäe Jim Spohrer. Seine Vorhersagen: 2027 ist künstliche Intelligenz fähig zu sozialer Interaktion, 2030 zu flüssiger Konversation. Und 2036 fährt niemand mehr selbst Auto. Zu gefährlich.

 

Und was wird laut Spohrer künftig noch mehr Einfluss ausüben, als die vielzitierte künstliche Intelligenz? Drei Dinge: Augmented und Virtual Reality. Blockchain und Advanced Materials/Engery Systems. Wir sind gespannt. Und bleiben als Zukunftsversteher selbstredend am Ball. Aber machen wir von der Zukunftsbetrachtung einen Schritt zurück. Tag eins des Trips gehörte einem – schon jetzt legendären – Empfang im Haus der Silicon Valley-Legende Keith Krach. Das frühere russische Konsulat hat mehr in sich, als nur eine exklusive Lage. Der Ariba-Gründer (und Verkäufer) sowie heutiger DocuSign-Chairman (Mission: die papierlose Vertrags-Welt) gewährt uns einen Ausblick von seinem Balkon auf die illuminierte Golden Gate Bridge sowie einen Einblick in seine Erkenntnisse aus erfolgreichem Unternehmertum in alter und neuer Tech-Industrie. Für uns eine Ehre sowie ungefilterte Einsichten, für ihn erstklassige Kontakte und ein Austausch mit dem wichtigen Zielmarkt Deutschland. Eine „60:60“-Situation, Keith's Ausdruck für „win-win“. 

 

Szenenwechsel: Beim Newcomer Slack am nächsten Tag ist die Rede von einer Kultur der Innovation. Quintessenz: Habt Mut! Es gehe nicht darum, Risiken zu minimieren, sondern Erfahrung zu maximieren, so Senior Technology Strategist James Sherrett. Für jedermann offene Lernplattformen, Diversion und Collaboration sind weitere, bei fast allen Besuchen genannte Erfolgsfaktoren. Vielfalt sei eine Grundbedingung für Innovation und am Ende Erfolg. So das Mantra der Zukunftsunternehmen – in Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, ja gar in Schulbildung. Und künstliche Intelligenz wird uns schon bald helfen können, die ideal passenden Kooperationspartner zu finden. Und: trotz oder gerade wegen des enormen Wettbewerbs hier im Herzen der vierten (intelligenten) industriellen Revolution gilt, was Stan Sugarman von Salesforce in einem prägnanten Satz formuliert: "Everyone is a frenemy". Denn ungeachtet aller Zusammenarbeit ist der Angriff auf bestehende Geschäftssysteme Teil der Tech-Industrie-DNA. 

 

Für die Journey unseres DUB Clubs gilt das allerdings nicht. Die Reise mag vielmehr der Start eines neuen Netzwerks sein. By the way: Trust legt auch hier die Basis.

 

See/read ya. There is more to come... way more - im DUB UNTERNEHMER-Magazin und bis dahin hier.

Autor: Thomas Eilrich

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