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Gefledderter Hype

Kaufen oder verkaufen? Krypto-Währungen verlangen derzeit gute Nerven. Foto: fotolia/peshkova
Kaufen oder verkaufen? Krypto-Währungen verlangen derzeit gute Nerven. Foto: fotolia/peshkova

Was braucht es, um Bitcoin & Co zu kaufen? Einen Computer mit Netzzugang, klar. Aber eben auch eherne Nerven angesichts der Kurszuckungen. Denn wie lässt sich da der richtige Zeitpunkt zum Einstieg finden? Gemach: Denn Market-Timing, also das Abpassen des bestmöglichen Zeitpunkts für ein Investment, klappt fast nie. Das zeigen Praxis und Studien gleichermaßen. Und eine dieser Studien stammt immerhin vom Nobelpreisträger William Sharpe. Ein "ja" oder "nein" zu Krypto-Währungen ist also eine Grundsatzfrage. 

 

Erholen sich Bitcoin und Co. wieder? Oder geht der Kursrutsch weiter? Wie so oft an der Börse, lassen sich Gründe für beide Annahmen finden. Steigen könnten die Kurse, weil immer mehr Anleger an Krypto-Währungen glauben, weil die Anzahl entsprechender Vehikel immer weiter steigt. Es könnten noch sehr viel mehr werden, wenn sich zum Beispiel die Winklevoss-Zwillinge durchsetzen. Die haben sich vor allem durch eine Klage gegen um die Urheberschaft des sozialen Netzwerkes Facebook einen Namen gemacht und versuchen seit geraumer Zeit, ein Krypto-Währungen abbildendes ETF (einen passiven Investmentfonds) auf die Beine zu stellen. Die US-Börsenaufsicht SEC sagte "no" - doch will die Entscheidung angeblich erneut überdenken. Und deren „OK“ würde neue Anleger locken und den Kurs wieder nach oben treiben. Gegenargument gefällig?

 

China macht Front gegen die Währung. Bereits im September 2017 verbot das Reich der Mitte entsprechende Handelsplätze. Nun nimmt man die „Miner“ aufs Korn, die mit ihren Hochleistungsrechnern die Transaktionen absegnen und dafür Krypto-Währungen einstreichen. Begründung für die Restriktionen? „Virtuelle Währungen werden zunehmend als Werkzeug krimineller Aktivitäten wie Geldwäsche genutzt“, heißt es in einem Statement der National Internet Finance Association of China (Nifa), einer Behörde im Machtbereich der Zentralbank.

 

Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Lieber Bitcoin-Bulle als Staatsanleihen-Bär. Auch wenn der Hype derzeit arg gefleddert aussieht. Genug der Theorie, und ab in die Praxis. In der kommenden Runde.

Autor: Arne Gottschalck

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