Für die Telekom auf Trendsuche - Stephanie Cherrin von hub:raum

PARTNERSUCHE Das Tech-Ökosystem in Israel hat etwas von einem Kibbuz – jeder investiert und will auch teilen. In Scharen pilgern auch deutsche Top-Unternehmen ins Silicon Wadi und engagieren Trendscouts.

 

Wer es richtig ernst meint, eröffnet ein Büro, heuert eine Handvoll Mitarbeiter an, die bestens im Start-up-Ökosystem vor Ort vernetzt sind, und lässt sie nach den heißesten Trends Ausschau halten, die prima zum eigenen Unternehmen passen würden. Diesen Angang im Kleinen – unterlegt mit professionellen Strukturen eines Großen – verfolgt beispielsweise die Deutsche Telekom mit ihrem Inkubator und Accelerator hub:raum. Dessen Ziel: ein flüssiger Innovationstransfer von Tel Aviv nach Bonn, der neue Businessmöglichkeiten für beide Seiten eröffnet. Für hub:raum scannt Stephanie Cherrin die Szene gezielt nach solchen Gründern, die sich mit ihren Innovationen noch in unternehmerischen Frühphasen befinden. Denjenigen, die sie herausfiltert, winkt neben Investitionen der Zugang zu Partnern, einem Expertennetzwerk und – natürlich – einem Coworking-Space.

 

 

 

Und das ist auch genau der Ort, an dem wir Stephanie treffen. Die junge, moderne Frau ist jüngst Mutter geworden und frisch wie zügig zurück am Arbeitsplatz, einem Minibüro bei „We Work“. Und hier steht sie uns – in dieser einzigartig locker-professionellen „Tel Avivian“ Art – Rede und Antwort. Auf die Frage nach Zukunftstrends ist sie rasch mit Antworten zur Hand: „Die 5 G-Technologie, Künstliche Intelligenz und Machine-Learning, das Internet der Dinge zusammen mit Connectivity und – natürlich – Blockchain.“

 

 

Die Herausforderung aber lautet: Wie können die Startup-Impulse so in Großunternehmen transferiert werden, dass sie dort auch spürbar sind? Stephanie verweist auf einen systemischen Ansatz: „Zunächst einmal arbeiten alle unterschiedlichen Einheiten der Deutschen Telekom hier in Israel eng verzahnt zusammen. Neben hub:raum gibt es das Partnering Team und den Venture-Capital-Fonds für Investitionen in späteren Phasen. Zudem gibt es in den Hauptquartieren Bonn und Darmstadt Key-Relationship-Manager, die engen Kontakt zu den Einheiten hier vor Ort halten und sehr genau wissen, was gesucht wird. Wenn wir also mit Ideen kommen, die wir für relevant in dem einen oder anderen Sektor halten, nehmen sie das auf und pitchen quasi das Start-up in Richtung der Geschäftsbereiche. Und wenn alles passt, treiben wir die Dinge in Koordination mit ihnen hier dann weiter voran.“

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