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E-Roller Unu im Test

Und es hat Zoooom gemacht

Unu: Schwarzer Roller, farbiger Hintergrund. Aber auch das Gefährt ist in bunt erhältlich.
Unu: Schwarzer Roller, farbiger Hintergrund. Aber auch das Gefährt ist in bunt erhältlich.

Rund 16 Kilometer pendelt der Durchschnittsdeutsche auf dem Weg zur Arbeit, protokolliert das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. In aller Regel im Auto. 16 Kilometer, quer durch den Stuttgarter Kessel oder über Berlins langgezogenen Asphaltadern. Ampeln, Baustellen, dicke Luft. Die Klimaziele? Scheinen weit entfernt. Vielleicht hilft ein Zoooom.

 

Ein Zoooom wie von Elektrofahrzeugen. Entsprechende Autos sind derzeit noch eine teure Lösung. Viel günstiger sind E-Roller. Ab 1000 Euro wird man bereits fündig, grober Daumen. Die laufenden Unterhaltskosten? Nicht der Rede wert, nur eine Handvoll Strom. 2024 soll der weltweite Umsatz mit diesen Zweirädern bei 55 Milliarden Dollar liegen, gut 47 Milliarden Euro. Das Geschäft kommt offenbar in Fahrt. Ich auch; ich teste den E-Roller Unu. Klein, schwarz und eben mit einem 3000-Watt-Motor von Bosch befeuert. Zoooom, weg von der Ampel – macht Laune. Ist das die Zukunft der Mobilität in Deutschland?

 

Die Sache mit dem Bier

 

Gut möglich. Da sind die nüchternen Faktoren wie die niedrigen Unterhaltskosten und der sparsame Verbrauch. Dabei hilft die Energierückgewinnung: Jeder Bremsvorgang speist Energie in den Akku zurück und verlängert damit die Reichweite. Unter dem Strich kalkuliert Unu mit rund 80 Cent je Kilometer.

 

Dazu kommt aber auch der Fun-Faktor: Denn an der Ampel bleiben tatsächlich viele Autos zurück. Der kräftige Elektromotor hat auf den ersten Metern leichtes Spiel. Das merkt auch der 911er-Fahrer vor mir. Lautes Röhren gegen leises Surren, die ersten Meter gehören mir. Die Höchstgeschwindigkeit liegt übrigens bei über 45 Stundenkilometer. Das zügige Mitschwimmen im Straßenverkehr ist damit gewährleistet. Mehr nicht - aber mehr muss ein E-Roller auch nicht liefern. Beruhigend für Porsche & Co.  

 

Auch das Laden funktioniert mit dem Ladegerät ganz einfach – per Steckdose. Auch wenn der Akku blinkt wie eine Bombe in schlechten Action-Filmen.

 

Nach einem Vormittag im Büro ist der Akku übrigens randvoll geladen und bietet bei moderater Fahrweise Saft für rund 50 Kilometer. Bleibt nur ein Manko im Vergleich zur alten Vespa: Eine Bierkiste lässt sich im Fußraum nicht transportieren, der Platz ist zu eng.    

 

Mehr zum Roller-Test? Gibt es im DUB-Magazin Ausgabe 5, zu haben ab dem 12. Oktober 2018 am Kiosk.

 

Autor: Arne Gottschalck

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