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Vero oder was?

Die neue Hype-App (Foto: PR-Bild, Vero)
Die neue Hype-App (Foto: PR-Bild, Vero)

Hype mit langem Anlauf: Schon im Sommer 2015 fiel der Startschuss für Vero, seitdem dümpelte die Social-Media-App lange vor sich hin. Vor ein paar Wochen allerdings ging’s ab. Einige Instagram-Influencer verkündeten ihren Wechsel zu Vero und – zack – war die Neugier der Follower geweckt. Zusätzlich befeuert durch das Angebot, dass die ersten eine Million User das soziale Netzwerk ihr Leben lang kostenfrei nutzen könnten. Diese Marke ist jetzt geknackt – und noch immer kostet der Zugang nichts.

 

Vero wirbt mit dem Slogan „True Social“, verspricht also eine „wahre“ Social-Media-Plattform zu sein. Anders als bei den großen Konkurrenten soll sich hier keine Werbung in die Timeline mischen. Außerdem haben die Vero-Macher auf Algorithmen verzichtet, die das Nutzerverhalten studieren. Gepostete Beiträge erscheinen chronologisch und nicht nach einer ominösen Sortierung à la Instagram.

 

Klingt erst mal gut. Und in der Praxis? Die Registrierung, eigentlich unkompliziert, klappt erst im dritten Anlauf. Denn aufgrund der immensen Nutzerzugriffe streikt der Vero-Server immer wieder. Weiterer Wermutstropfen: Ohne Angabe der Telefonnummer läuft nichts. Einmal drin, ist mein erster Eindruck positiv. Der Look ist modern und übersichtlich und hebt sich durch den dunklen Hintergrund angenehm von dem der Konkurrenten ab. Ansonsten fallen erst mal die üblichen Social-Media-Features ins Auge: Profilseite, Freundschaftsanfragen, Posts im Instagram-Style, Chatfunktion.

 

Doch es gibt auch Neues. Besonders gefällt mir, dass ich meine Kontakte gliedern kann – in Bekannte, Freunde, enge Freunde und Follower. Wenn ich einen Beitrag poste, gebe ich also gleich an, wer diesen sehen, liken und kommentieren darf. Außerdem top: Verschiedene Alben wie Bilder, Filme oder Musik, in denen ich all das sammeln kann, was mich interessiert. Äußerst praktisch ist auch die Post-Funktion, die sich nicht nur auf Bilder und Videos beschränkt. Ein Klick, und ich kann direkt meine Lieblingsserie weiterempfehlen, einen Song teilen oder einen Buchtitel posten.

 

Ob das reicht, um in Zukunft bestehen zu können? Spannend ist die App auf jeden Fall. Noch hakt es bei Vero allerdings mächtig in puncto Technik. Oft brauche ich mehrere Versuche, um einen Beitrag zu veröffentlichen. Aber vielleicht poste ich auch einfach zum falschen Zeitpunkt. Eine Freundin mit schlaflosem Neugeborenem versicherte mir, dass nachts zwischen zwei und vier Uhr der Vero-Server einwandfrei laufe.

 

Autorin: Ulrike Feldhusen

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